#Beatrix auf der Toilette (Kapitel 03)
Beatrix
war froh, als sie endlich den Vorraum des Supermarktes erreicht
hatte. Hier war mit einem Male alles viel freundlicher. Die Musik von
Rihanna erinnerte sie in dezenter Hintergrund Lautstärke an den
Grund ihres Besuches. Kaufen und Payroll Punkte. Und essen.
Durch
die Glasscheibe konnte sie das Treiben der vier Trunkenbolde
beobachten. Sie gafften weiter unverhohlen in Beatrix Richtung. Serge
ließ frivol seine Zunge kreisen. Sie wirkte krank und verdorben. Ihr
rot war in einen eitrigen Gelbton übergegangen. Beatrix versuchte ,
ihren Blick nicht in Richtung der Vierbande gleiten zu lassen. Ihre
Hände waren weiterhin feucht von Schweiß.
Vanille
Pudding wollte sie heute unbedingt in ihren Einkaufskorb legen. Bis
zum Wochenende doppelte Payroll Punkte. Selbiges galt auch für die
leckeren Schnitten aus Milch mit der neuen Sahne Füllung. Zur
besseren Orientierung hatte sie sich für ihren heutigen Einkauf auf
ihrem Smartphone eine „Must Have“ Liste angelegt.
Selbstverständlich durften hier die neuen Doppel Burger aus dem
Tiefkühlregal nicht fehlen. Ihr Bauch fühlte sich leicht aufgebläht
an.
Direkt
neben der Kundentoilette befand sich eine Werbetafel , welche Bananen
und andere Südfrüchte anpries. Die Bananen strahlten in einen
goldgelben gelb – eine Südseeschönheit perfekter Formgebung
räkelte sich auf dem A0 Plakat.
Serge
blickte in den Supermarkt hinein . Mit seiner rechten Hand rieb er an
seinem Schritt. Die Bananen lockten mit einer vierfach Ausschüttung
von payroll Punkten.
Beatrix
betrat die geräumige und mit einem Wickeltisch ausgestattete
Kundentoilette. Ein ritualisierter Griff in ihre Handtasche förderte
eine Dose Desinfektionsspray zu Tage. Öffentliche Toiletten sind
ekelig und voller Bakterien. Beatrix schüttelte sich angewidert.
Anschließend schüttelte sie die 12 Payroll Punkte wertvolle Dose
und sprühte den zebra gesprenkelten Toilettensitz mehrfach ein. Als
sie zweimal die Spülung betätigt hatte, war sie für den Bruchteil
einer Sekunde zufrieden.
Sie
öffnete den Knopf ihrer 199 Euro Jeans und ließ diese über ihre
elefantenhaften Schenkel gleiten. Beatrix schämte sich wegen ihrer
Cellulite. Dr. W. riet ihr diesbezüglich zu Sport und einer
kalorienreduzierten Ernährung. Aber für dieses Leiden muss es doch
sicher auch ein Medikament geben. Beatrix war sich hier sicher.
Morgen würde sie ihn auf dieses Thema noch einmal ansprechen.
Aufgrund
ihres Urin Fauxpas klebte ihr hellroter Slip etwas im Intimbereich.
Sie versuchte, dem Problem mit etwas Toilettenpapier zu Leibe zu
rücken.
Selbst
auf der Toilette gab es dezente Musikuntermalung. My Way von FrankSinatra.
Serge
öffnete auf dem Parkplatz eine neue Flasche Bier. Das Stück
Toilettenpapier war alsbald Urin feucht. Waxing – nicht ein Haar
thronte in Beatrix Intimbereich . Sie setzte sich auf den
desinfizierten Toilettensitz. Ihr After schmerzte etwas. Die Brüste
hingen nach unten. Mit 29 Jahren durften sie dies eigentlich noch
nicht.
Sie rieb
über ihren aufgeblähten Bauch. Er fühlte sich fremd und kalt an.
Beatrix war leicht übel.
And i
did it my way – ihre Arschlochöffnung fabrizierte Bariton hafte
Geräusche. Leichte Bauchkrämpfe – tägliche Toiletten Routine bei
Beatrix. Eine Salven Kot in Form und Konsistenz von wiedergekäutem
Schokopudding verließ raketenartig ihren Allerwertesten. Ihr
Hinterteil begann etwas zu brennen. Leichter Urinfluß. Die nächsten
fünf Sekunden schien die Welt still zu stehen. Es passierte
überhaupt nicht. Die vormals leuchtend weiße Toilettenschüssel
schien sich an ihr neues hellbraunes Spenkelmuster gewöhnt zu haben.
Serge bekam von alledem nichts mit und genehmigte sich einen kleinen
Feigling. Sein leider etwas jukender geröteter Penis war noch halb
erigiert. Unangenehm, den er hatte das dringende Bedürfnis, zu
pissen. Ob mit oder ohne Blut. Wenn nur dieses brennen nicht wäre.
Bis auf
ein paar unverdaute Paprikastückchen war Beatrix Stuhlgang Nachsalve
komplett flüssig. Dafür aber von beachtlicher Quantität. Wenn nur
nicht die Toiletten Schüssel derart hellhörig wäre. Diese
widerhallenden Geräusche waren ihr peinlich. Vereinzelte Kot
Spritzer hatten Platz auf der Rückseite ihrer Elefanten haften
Oberschenkel genommen.
Für
alle Fälle – auch diesbezüglich war Beatrix gewappnet. In ihrer
Handtasche befand sich stets eine frische Packung Feucht Tücher. 5
Payroll Punkte beim letzten Drogerie Markt Einkauf. Sie entnahm
hastig zwei Stück und säuberte ihre Schenkel. Die Feuchttücher
waren nun Brauntücher und schwammen alsbald in der hellbraunen Soße.
Beatrix Bauch krampfte erneut – erneut verließ ihr Arschloch eine Salve
schlecht verdauter Payroll Punkte. Erneut flüssig; Geruchsnuance
Durchgangsgasse eines dritte Welt Slums.
Die
Dauerbeschallung des Supermarktes spiele nun oops i did it again ,
Beatrix fühlte sich leer geschissen , die Bauchkrämpfe waren leicht
besser geworden und der Einkauf konnte eigentlich beginnen.
Ihr
Smartphone übermittelte seine Koordinaten regelmäßig an payroll.
Hierfür bekam Beatrix monatlich 20 extra Punkte gutgeschrieben. Was
bitte soll den schlimm daran sein, das Payroll speichert, das sie
sich momentan und zugegeben des öfteren auf der Toilette eines
Supermarktes befindet ?
Das
gründliche reinigen ihres Arschloches verbrauchte weitere 4
Feuchttücher. Minimale Spuren von hellrotem Blut – auch hierüber
wollte und musste Beatrix unbedingt morgen mit Dr. W sprechen.
Nach
getaner Arbeit und dem Abfeuern einer viertel Dose Deo Spray verließ
Beatrix – nicht ohne ihre Hände zuvor desinfiziert zu haben –
die Notdurft Bedürfnisanstalt.
Anfang verpasst ? Folge 1, Folge 2
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