Sonntag, 11. November 2018

Folge 003 (12.11.18)


#Beatrix auf der Toilette (Kapitel 03)

 




Beatrix war froh, als sie endlich den Vorraum des Supermarktes erreicht hatte. Hier war mit einem Male alles viel freundlicher. Die Musik von Rihanna erinnerte sie in dezenter Hintergrund Lautstärke an den Grund ihres Besuches. Kaufen und Payroll Punkte. Und essen. 

Durch die Glasscheibe konnte sie das Treiben der vier Trunkenbolde beobachten. Sie gafften weiter unverhohlen in Beatrix Richtung. Serge ließ frivol seine Zunge kreisen. Sie wirkte krank und verdorben. Ihr rot war in einen eitrigen Gelbton übergegangen. Beatrix versuchte , ihren Blick nicht in Richtung der Vierbande gleiten zu lassen. Ihre Hände waren weiterhin feucht von Schweiß. 

Vanille Pudding wollte sie heute unbedingt in ihren Einkaufskorb legen. Bis zum Wochenende doppelte Payroll Punkte. Selbiges galt auch für die leckeren Schnitten aus Milch mit der neuen Sahne Füllung. Zur besseren Orientierung hatte sie sich für ihren heutigen Einkauf auf ihrem Smartphone eine „Must Have“ Liste angelegt. Selbstverständlich durften hier die neuen Doppel Burger aus dem Tiefkühlregal nicht fehlen. Ihr Bauch fühlte sich leicht aufgebläht an. 

Direkt neben der Kundentoilette befand sich eine Werbetafel , welche Bananen und andere Südfrüchte anpries. Die Bananen strahlten in einen goldgelben gelb – eine Südseeschönheit perfekter Formgebung räkelte sich auf dem A0 Plakat.
Serge blickte in den Supermarkt hinein . Mit seiner rechten Hand rieb er an seinem Schritt. Die Bananen lockten mit einer vierfach Ausschüttung von payroll Punkten. 

Beatrix  betrat die geräumige und mit einem Wickeltisch ausgestattete Kundentoilette. Ein ritualisierter Griff in ihre Handtasche förderte eine Dose Desinfektionsspray zu Tage. Öffentliche Toiletten sind ekelig und voller Bakterien. Beatrix schüttelte sich angewidert. Anschließend schüttelte sie die 12 Payroll Punkte wertvolle Dose und sprühte den zebra gesprenkelten Toilettensitz mehrfach ein. Als sie zweimal die Spülung betätigt hatte, war sie für den Bruchteil einer Sekunde zufrieden. 

Sie öffnete den Knopf ihrer 199 Euro Jeans und ließ diese über ihre elefantenhaften Schenkel gleiten. Beatrix schämte sich wegen ihrer Cellulite. Dr. W. riet ihr diesbezüglich zu Sport und einer kalorienreduzierten Ernährung. Aber für dieses Leiden muss es doch sicher auch ein Medikament geben. Beatrix war sich hier sicher. Morgen würde sie ihn auf dieses Thema noch einmal ansprechen.

Aufgrund ihres Urin Fauxpas klebte ihr hellroter Slip etwas im Intimbereich. Sie versuchte, dem Problem mit etwas Toilettenpapier zu Leibe zu rücken.
Selbst auf der Toilette gab es dezente Musikuntermalung. My Way von FrankSinatra.

Serge  öffnete auf dem Parkplatz eine neue Flasche Bier. Das Stück Toilettenpapier war alsbald Urin feucht. Waxing – nicht ein Haar thronte in Beatrix Intimbereich . Sie setzte sich auf den desinfizierten Toilettensitz. Ihr After schmerzte etwas. Die Brüste hingen nach unten. Mit 29 Jahren durften sie dies eigentlich noch nicht.
Sie rieb über ihren aufgeblähten Bauch. Er fühlte sich fremd und kalt an. Beatrix war leicht übel. 

And i did it my way – ihre Arschlochöffnung fabrizierte Bariton hafte Geräusche. Leichte Bauchkrämpfe – tägliche Toiletten Routine bei Beatrix. Eine Salven Kot in Form und Konsistenz von wiedergekäutem Schokopudding verließ raketenartig ihren Allerwertesten. Ihr Hinterteil begann etwas zu brennen. Leichter Urinfluß. Die nächsten fünf Sekunden schien die Welt still zu stehen. Es passierte überhaupt nicht. Die vormals leuchtend weiße Toilettenschüssel schien sich an ihr neues hellbraunes Spenkelmuster gewöhnt zu haben. 

Serge bekam von alledem nichts mit und genehmigte sich einen kleinen Feigling. Sein leider etwas jukender geröteter Penis war noch halb erigiert. Unangenehm, den er hatte das dringende Bedürfnis, zu pissen. Ob mit oder ohne Blut. Wenn nur dieses brennen nicht wäre. 

Bis auf ein paar unverdaute Paprikastückchen war Beatrix Stuhlgang Nachsalve komplett flüssig. Dafür aber von beachtlicher Quantität. Wenn nur nicht die Toiletten Schüssel derart hellhörig wäre. Diese widerhallenden Geräusche waren ihr peinlich. Vereinzelte Kot Spritzer hatten Platz auf der Rückseite ihrer Elefanten haften Oberschenkel genommen.

Für alle Fälle – auch diesbezüglich war Beatrix gewappnet. In ihrer Handtasche befand sich stets eine frische Packung Feucht Tücher. 5 Payroll Punkte beim letzten Drogerie Markt Einkauf. Sie entnahm hastig zwei Stück und säuberte ihre Schenkel. Die Feuchttücher waren nun Brauntücher und schwammen alsbald in der hellbraunen Soße. 
 
Beatrix Bauch krampfte erneut – erneut verließ ihr Arschloch eine Salve schlecht verdauter Payroll Punkte. Erneut flüssig; Geruchsnuance Durchgangsgasse eines dritte Welt Slums.
Die Dauerbeschallung des Supermarktes spiele nun oops i did it again , Beatrix fühlte sich leer geschissen , die Bauchkrämpfe waren leicht besser geworden und der Einkauf konnte eigentlich beginnen.

Ihr Smartphone übermittelte seine Koordinaten regelmäßig an payroll. Hierfür bekam Beatrix monatlich 20 extra Punkte gutgeschrieben. Was bitte soll den schlimm daran sein, das Payroll speichert, das sie sich momentan und zugegeben des öfteren auf der Toilette eines Supermarktes befindet ?

Das gründliche reinigen ihres Arschloches verbrauchte weitere 4 Feuchttücher. Minimale Spuren von hellrotem Blut – auch hierüber wollte und musste Beatrix unbedingt morgen mit Dr. W sprechen.
Nach getaner Arbeit und dem Abfeuern einer viertel Dose Deo Spray verließ Beatrix – nicht ohne ihre Hände zuvor desinfiziert zu haben – die Notdurft Bedürfnisanstalt. 

Anfang verpasst ? Folge 1, Folge 2



Schwedentrunk Sozialpunkte 2.0 - Das Buch



 
 

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen